
Wer wir sind
Es geht um Vertrauen. Also fangen wir hier an.
Wer den Raum hält, entscheidet, was möglich wird. Lerne uns kennen, bevor du dich entscheidest.
Warum wir das tun
Wir wollten einen Ort schaffen, den es so nicht gab.
In den letzten Jahren ist die Forschung zu psychedelisch unterstützter Selbsterforschung explodiert. Studienlage, Bücher, Konferenzen. Die Bewegung ist da. Aber wer schaut sich die Angebote in Europa an, findet meist nur zwei Pole: zu klinisch und steril auf der einen Seite, zu spirituell-naiv und unkontrolliert auf der anderen.
Wir glauben: Es geht auch anders. Sicher und tief. Strukturiert und persönlich. In der eigenen Sprache.
Lucid-Dream entstand aus dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, an dem deutschsprachige Erwachsene diese Arbeit in Würde und ohne Esoterik-Klischees machen können, in einer kleinen Gruppe, mit professioneller Begleitung, in der ursprünglichen Stille der portugiesischen Berge. Manche Räume in uns öffnen sich nur in der Muttersprache. Genau dort wollen wir dich erreichen.

Gründer & Hauptbegleiter
Jens
Heilpraktiker für Psychotherapie · Breathwork Facilitator
Ich habe lange im Außen gesucht, was nur innen zu finden war.
Ich bin ganz normal aufgewachsen. Eine Familie, die mir Halt gab. Nichts, worüber man eine dramatische Geschichte schreiben müsste, und trotzdem war da immer etwas in mir, das mehr wollte. Es musste immer ein bisschen mehr sein, ein bisschen anders.
Mit Mitte zwanzig habe ich die Frau gefunden, mit der ich bis heute (über dreißig Jahre später) zusammenlebe. Eine wundervolle, kraftvolle Person, die meinen Weg von Anfang an begleitet und mir oft den Rücken freigehalten hat. Familie begann früh, Kinder kamen, wir bauten ein Haus. Und trotzdem verschob sich mein Fokus mehr und mehr nach außen: auf den Job, das Haus, die Rolle, die man zu erfüllen hat.
Irgendwann dachte ich, meine Aufgabe sei es, erfolgreich zu sein. Der Erfolg kam. Das Geld kam. Aber ehrlich gesagt blieb das Glück auf der Strecke, und zeitweise auch meine Familie. Ich merkte es und tat, was ich immer tat: Ich stürzte mich ins nächste Extrem. Sport, eigentlich zum Abnehmen gedacht, wurde zur nächsten Übertreibung. Ich veränderte mich äußerlich, entsprach einem Ideal, bekam Anerkennung.
„Hat mich das glücklich gemacht? Nein. Ich war nur von einem Extrem ins nächste gerutscht."
Der eigentliche Wendepunkt kam leise, über einen Menschen, der mich schon lange kannte: meinen Hausarzt. Er zeigte mir, dass Krankheiten Ursachen haben, die oft tiefer liegen. Dass körperliche Symptome häufig nur die Auswirkung von etwas sind, das viel weiter innen beginnt.
Diese eine Erkenntnis hat eine Tür geöffnet, durch die ich seither gehe. Buddhismus. Schattenarbeit. Systemische Arbeit. Meditation. Um dem Ganzen ein Fundament zu geben, machte ich die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie.
Über verschiedene Erfahrungen mit pflanzlichen Substanzen wurde mir klar, welche Tiefe hier möglich ist, und ich beschloss, mich fundiert ausbilden zu lassen, um andere Menschen sicher durch solche Erfahrungen zu begleiten. Der Rahmen, in dem ich das anfangs tun konnte, war mir immer zu eng. Also entwickelte ich mein eigenes Konzept: ein Retreat, in dem Raum, Zeit und Begleitung so zusammenkommen, wie ich es für richtig halte. Breathwork war von Anfang an fester Bestandteil, und weil ich auch hier tiefer gehen wollte, absolvierte ich die Ausbildung zum Breathwork Facilitator.

Wie ich nach Portugal kam
Manchmal weiß man erst hinterher, warum man etwas getan hat.
Ich hatte noch nie in meinem Leben Yoga gemacht und war noch nie in Portugal, und trotzdem buchte ich, einer reinen Intuition folgend, ein Yoga-Retreat in den portugiesischen Bergen. Nur wegen einer Anzeige in einer Zeitschrift. Für einen Menschen, der sein Leben lang alles geplant und kontrolliert hatte, war das etwas völlig Neues.
„Schon in den ersten Tagen hatte ich ein Gefühl, das ich bis dahin nicht kannte: Hier gehörst du hin.“
Dieses Gefühl hält bis heute an. Ich bin seither viele Male zurückgekehrt, und mit jedem Mal wurde es intensiver. Der Ort dieses ersten Yoga-Retreats ist heute der Ort meiner eigenen Retreats.
Er hat etwas Geheimnisvolles. Man entdeckt immer wieder neue Details und kann sich völlig mit der Natur verbinden. Die Häuser und Zelte sind über das Gelände verteilt, und jeder Gang zwischen ihnen hat für mich etwas Meditatives. Obwohl der Ort weit und offen ist, vermittelt er Geborgenheit. Er liegt an einem Berghang und reicht hinunter ins Tal, wo ein kleiner Fluss fließt. Der morgendliche Spaziergang im leichten Nebel hat etwas Mystisches, wenn die ersten Sonnenstrahlen sich ihren Weg bahnen und das Tal mit dem Retreat erleuchten.
All diese Erfahrungen, all diese Lernschritte habe ich zusammengeführt. Nicht als Theorie, sondern als etwas Erlebbares. Was ich heute weitergebe, ist kein Konzept aus dem Lehrbuch. Es ist der Weg, den ich selbst gegangen bin. Vom Suchen im Außen zum Ankommen im Innen.
Und wenn ich eines verstanden habe, dann das: Man muss nicht alles allein herausfinden. Manchmal braucht es einen sicheren Raum und jemanden, der den Weg kennt.
Teilnehmerstimmen
Wie sich das anfühlt, in ihren Worten.
„Ich hatte nie das Gefühl, etwas leisten zu müssen. Ein wichtiger Moment war, als jemand einfach neben mir saß, ohne sofort etwas erklären zu wollen. Ich fühlte mich ernst genommen und nicht bewertet.“
Anna, 42
„Ich nehme meine eigenen Bedürfnisse ernster. Ich sage klarer Nein, ohne mich jedes Mal erklären zu müssen.“
Sabine, 57
Qualifikation
Worauf meine Arbeit fußt.
Verantwortungsvolle Begleitung braucht Grundlage. Hier sind die fachlichen Qualifikationen, auf denen meine Arbeit aufbaut.
Heilpraktiker für Psychotherapie
Zertifizierter Psychedelic Facilitator
Zertifizierter Breathwork Facilitator
Luzides Träumen aus eigener Erfahrung
Im Erstgespräch beantworte ich gerne weitere Fragen.
Wie ich begleite
Drei Prinzipien, die tragen.
Das Handwerk dieser Arbeit ist groß und detailliert. Aber im Kern läuft sie auf drei Haltungen hinaus.
01
Präsenz statt Programm
Es gibt einen klaren Rahmen, aber kein starres Curriculum. Was du brauchst, zeigt sich oft erst im Verlauf, und meine Aufgabe ist, dafür offen und präsent zu sein, statt einen vorgefertigten Ablauf abzuspulen.
02
Mensch statt Methode
Methoden sind Werkzeuge. Du bist nicht das Problem, das damit „behandelt" wird. Ich treffe dich als Person, nicht als Fall. Was du bringst, gestaltet mit, was wir gemeinsam tun.
03
Würde statt Wunder
Ich verspreche keine Erleuchtung, keine Heilung, keine Transformation. Ich verspreche einen sicheren Raum, ehrliche Begleitung und meine volle Aufmerksamkeit. Den Rest gestaltest du selbst, mit allem, was sich zeigt.
Das Team
Ein kleiner Kreis erfahrener Begleiter:innen.
Wer mit mir den Raum hält, teilt einen ähnlichen Hintergrund: fundiertes psychologisches Wissen, eigene Erfahrung mit psychedelisch unterstützter Arbeit und langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen durch tiefe Prozesse.
Auf dieser gemeinsamen Basis bringt jede:r eigene Schwerpunkte mit, Musik, Klangarbeit, kreativen Ausdruck oder Naturpädagogik. So entsteht für jedes Retreat eine stimmige Konstellation, in der du immer mehrere Ansprechpartner:innen mit echter Tiefe um dich hast.
Im Vorgespräch erfährst du, welche:r Begleiter:in beim gewählten Retreat dabei sein wird.
Versprechen
Was du von uns erwarten kannst.
Klare Worte zu dem, was wir bieten, und zu dem, was wir nicht versprechen.
Was wir versprechen
- + Aufmerksame, präsente Begleitung in deiner Muttersprache
- + Einen sicheren, sorgfältig vorbereiteten Rahmen
- + Ehrlichkeit, auch wenn die Antwort „nicht jetzt" ist
- + Volle Diskretion gegenüber Außenstehenden
- + Verantwortliche Eignungsprüfung im Vorgespräch
- + Echte Integration, kein Verschwinden nach dem Retreat
Was wir nicht versprechen
- − Heilung von Erkrankungen
- − Garantierte Wirkungen oder Outcomes
- − Spirituelle Erleuchtung
- − Konkrete „Lebenstransformation"
- − Beendigung deiner Therapie oder Medikation
- − Ersatz für ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung
Lerne uns kennen.
Bevor du dich für ein Retreat entscheidest, spreche mit mir. 30 Minuten am Telefon oder per Video. Du erzählst mir, wo du stehst. Ich höre zu und sage dir ehrlich, ob das passt.